Unser Anliegen

Drei Themen sind für Osttimor besonders wichtig:

1.) Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur und Wirtschaft.
2.) Innere und äußere Sicherheit.
3.) Die Aufarbeitung der schmerzvollen Vergangenheit.

Das Osttimorforum fordert die internationale Öffentlichkeit auf, sich an das Schicksal der 2.000 osttimoresischen Opfer von 1999 zu erinnern.


Die UN-Untersuchungskommission für Osttimor, darunter unser Kuratoriumsmitglied Bundesministerin a. D. Sabine LeutheusserSchnarrenberger, schlug bereits im Jahr 2000 die Errichtung eines internationalen Strafgerichts für die Verbrechen von 1999 vor.

Ein Schlüssel zu wirtschaftlichem Fortschritt ist die Ausbildung, die auch das Anliegen des Osttimorforums ist. "Junge Osttimoresen müssen als Zimmermann, Klempner, Automechaniker und Elektriker ausgebildet und vorsichtig zu den Möglichkeiten des Privatsektors gelenkt werden, wie auch Firmen, die in Osttimor investieren wollen

Aus diesem Grund benötigen wir dringend internationale Hilfe", schrieb der zwischenzeitlich zurückgetretene Bischof Belo (Friedensnobelpreis 1996) an Mitglieder des Osttimorforums. Außenminister Ramos-Horta (ebenfalls Friedensnobelpreis 1996) rief derweilen zur Verbesserung der journalistischen Ausbildung auf. Seither bemüht sich das Osttimorforum besonders um die Förderung von Journalisten und damit um die Stärkung der Pressefreiheit.